HandyTV-Anbieter.de - alles zum Thema Handyfernsehen

Häufige Fragen zum Thema HandyTV - FAQ


Benötige ich ein spezielles Handy für HandyTV?

Das kommt darauf an, welches Angebot mit welcher Technik Sie nutzen möchten und welches Modell Sie bisher nutzen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass HandyTV via UMTS oder HSDPA kein neues Handy verlangt, da die meisten Modelle dies heute unterstützen. Anders sieht die Sache bei DVB-T oder DVB-H aus. Dies unterstützen bisher nur wenige Modelle. Tipp: Mit einer Vertragsverlängerung oder einem Neuvertrag kosten viele dieser Handys nahezu nichts.



Kann ich mit meinem aktuellen Handy mobiles TV nutzen?

Ihr Handy muss entweder UMTS, DVB-H oder DVB-T unterstützen. Konsultieren Sie am besten dazu ihr Handbuch, falls Sie sich nicht sicher sind. Denn für die ersten beiden Möglichkeiten sind spezielle (in der Regel kostenpflichtige) Optionen bei Ihrem Handyprovider nötig.



Was sollte man bei der Wahl des Handys für mobilTV beachten -/- Zukunftssicherheit?

Der Hauptfokus sollte auf einem möglichst großem Display liegen. Zudem sollte die Wahl des Standards gut bedacht werden. UMTS ist für HandyTV bisher weitflächig verfügbar, ist aber in der Regel teuer und bietet je nach Provider meist nur einzelne Programmschnipsel. Zudem besteht die Gefahr, dass zu viele Teilnehmer in einer „Empfangszelle“ das Angebot gleichzeitig nutzen. Zur Zeit sieht es so aus, als ob DVB-H am zukunftsfähigsten und technologisch zuverlässigsten ist. Achten Sie daher bei einer Neuanschaffung zukünftig darauf. Der alte Standard DMB ist hingegen tot. DVB-T am Handy dürfte wegen zahlreicher Schwächen (Stichwort hoher Stromverbrauch und Störanfälligkeit) auch kaum Zukunft haben.



Was kostet HandyTV?

Das hängt vom Anbieter, Vertrag und der genutzten Technik ab. Im günstigsten Falle ist der mobile TV-Genuss kostenlos, z.B. via DVB-T. Nur ein spezielles Handy ist in diesem Falle nötig, was, wenn nicht vorhanden, Kosten verursacht. Allerdings ist die Technik nicht das Nonplusultra in Sachen HandyTV. Eher zu empfehlen ist DVB-H. Die ersten Tarife werden von uns im Juli erwartet. Die Preise dürften irgendwo zwischen 5 und 15 Euro liegen. Die Zahlungsbereitschaft der Kunden liegt eher in der Mitte dieser Beträge.



Muss auf das Gerät GEZ Gebühren entrichtet werden?

Das Gerät muss bei der GEZ gemeldet werden. Zahlen Sie bereits GEZ Gebühren für einen Fernseher und ein Radio, wird es als Zweitgerät angemeldet und ist damit gebührenfrei. Sind bisher noch keine Geräte angemeldet, muss für das Gerät die üblichen GEZ Gebühren gezahlt werden.



Ist eine spezielle Antenne nötig?

Nein. Alle Handys haben die nötige Empfangseinheit bereits gerätsintern implementiert oder verfügen über eine kleine ausziehbare Antenne.

Ein Beispiel ist das DVB-T-Handy HB620T von LG in der rechten Abbildung. Es verfügt über eine kleine ausziehbare Antenne. Für UMTS oder DVB-H ist keine solche sichbare Antenne nötig.
DVB-T-Handy von LG (HB620T)



Welche Sender kann ich empfangen?

Das ist von der genutzten Technik und dem Angebot des Handyproviders abhängig. Beim zukunftsweisenden DVB-H sind das zunächst: ARD, ZDF, RTL, Pro7, Sat.1, Vox, n-tv, N24 und ein Regionalprogramm "Deutschland 24". [...mehr]

Bei DVB-T steht das an Ihrem Wohnort oder Aufenthaltsort ausgestrahlte Senderbouquett zur Verfügung. [...mehr]



Kann ich HandyTV in meiner Stadt/Wohnort nutzen?
Das ist von Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort und der präferierten HandyTV-Empfangstechnik abhängig Details dazu finden Sie hier in dem Verfügbarkeits-Guide für HandyTV.



Was gibt es für Nachteile bei / durch HandyTV?

Theoretisch werden extra produzierte Inhalte sinnvoll:
Mittelfristig sollten von den TV-Sendern und den HandyTV-Providern extra für dieses Medium geschaffene Inhalte geboten werden. Teilweise ist dies schon heute der Fall. Das recht kleine Bild führt nämlich dazu, dass schnelle Schwenks und unruhige Bilder anstrengend auf den Betrachter wirken. Zudem gehen Bilddetails verloren. Möglichst ruhige Bilder, z.B. Nachrichtensendungen, eignen sich hingegen hervorragend. Zudem sollte die Kulisse, etwa bei Daily Soaps, nicht zu detailreich sein.

Stromverbrauch:
Besonders DVB-T zehrt stark am Akku. Modernere Technologien, wie DVB-H, sind wesentlich weniger energiehungrig. Aber in jedem Fall gilt – multimediale Anwendungen auf dem Handy, wie z.B. MP3 hören oder Fernsehen, ziehen an der Akkuleistung.

„medialer Overkill“:
Bei allen Vorteilen, die neue Techniken, so auch HandyTV bieten - nicht immer und in jedem Fall sind sie ein Segen. Man sollte also zusehen, dass man seine Mitmenschen nicht auch noch in der Strassenbahn mit seiner Lieblingsserie oder einem „ganz wichtigen“ Spiel ohne Nutzung von Kopfhörern nervt…

"Strahlenbelastung"
Zusätzliche Sendetechniken und Fequenzen sowie die nötigen Sendeantennen bedeuten eine neue Strahlungsemmissionsquelle für elektomagnetische Wellen. Auch wenn es bis heute keine wissenschaftliche Beweise für eine negative Auswirkung auf die Gesundheit gibt, so haben viele Menschen dennoch Angst davor. Insbesondere in der Nähe der Sendemasten.


Funktioniert das auch in geschlossenen Räumen?

Geschlossene Räume stellen oft ein Problem auch für den normalen Handyempfang dar. Nutzen Sie HandyTV via DVB-T, wird es aller Wahrscheinlichkeit technikbedingt zu Störungen oder schlechtem Bild kommen. Bei der Nutzung von UMTS oder DVB-H-HandyTV ist man auch auf eine gute Signalstärke angewiesen. DVB-H ist hier dennoch deutlich im Vorteil. Gute Verbindungsqualität bei Sprache gewährleistet in der Regel auch gute TV-Qualität.



Was sind die wichtigsten Voraussetzungen für HandyTV?

Eigentlich gibt es nur zwei wichtige Voraussetzung zur Nutzung mobilen TVs. Eine übersichtliche Darstellung finden Sie hier.



Welche Vorteile habe ich und was sind die Möglichkeiten mit HandyTV?

Mit HandyTV ist ein völlig neues Medium geschaffen worden. Die Nutzungsmöglichkeiten sind daher auch andere als zu Hause vor dem Fernseher. Mögliche Nutzungsszenarien und Vorteile finden Sie hier.



Was ist DVB-H?
DVB-H ist technisch verwandt mit dem bekannten terrestrischen Digitalfernsehen DVB-T, wurde aber speziell für mobile Endgeräte entwickelt. Der Standard gilt als zukunftsweisend für HandyTV und wurde von der EU-Kommission empfohlen. Mehr zu DVB-H finden Sie hier.



Was verbirgt sich hinter "Mobile 3.0"?

Hinter dieser Bezeichnung steckt die Firma „Mobile 3.0 GmbH“. Sie stellt ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) der „MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH“ und der „NEVA Media GmbH“ dar. Rückenwind durch Beteiligungen erhält das Unternehmen mit dem Holtzbrinck Verlag und „Hubert Burda Media“. Auch der internationale Medienkonzern „Naspers“ ist an „MFD“ beteiligt.

„Mobile 3.0“ wurde von den Landesmedienanstalten 2007 als Plattformbetreiber für das mobile Fernsehen via DVB-H-Standard in Deutschland zugelassen. DVB-H wiederum wurde von der Europäischen Kommission bereits zum Standard für HandyTV erklärt. Die Infrastruktur für das DVB-H-Netz wird von T-Systems (Tochterunternehmen der Deutschen Telekom) realisiert.





zum Angebot

sdcscsc