Nov 15
DVB-H Marktstart doch später?
Nach einer Pressemitteilung des Evangelischen Pressedienstes (epd), besteht die Gefahr einer verzögerten Einführung des HandyTV-Standards DVB-H. Die Landesmediananstalten hatten am 16. Oktober 2007 sich für die Vergabe der nötigen Frequenzen an das Unternehmen “Mobile 3.0″ ausgesprochen. Das Gemeinschaftsunternehmen der Großen Telkos in Deutschland, bestehend aus T-Mobile, Vodafone und O2 geht damit wahrscheinlich leer aus.
Die Vermarktung
Die Entscheidung dürfte mehrere Konsequenzen mit sich ziehen. Der Umweg über ein Drittunternehmen neben den eigentlichen Anbieter für Mobilfunkprodukte, wie z.B. T-Mobile, soll in der Theorie einen besseren Netzausbau gewährleisten. Mobile 3.0 vergibt schlußendlich Pakete gegen Entgelt an die Telekommunikationsanbieter, die ihren Kunden HandyTV-Angebote unterbreiten können. Das verlängert allerdings die Mehrwertkette, was höhere Kosten für die Verbraucher bedeuten könnte. Die meisten Studien gehen allerdings von einer Zahlungsbereitschaft von ca. 5 Euro in Europa bzw. Deutschland aus. Tendenziell sogar eher weniger. Ob sich diese Preiskategorie so halten lässt, bleibt fraglich.
Der Plan
Geplant sind von Mobile 3.0 ca. 15 Fernsehprogramme + Radiosender, teils verschlüsselt. Das Basispaket ist laut der Pressemitteilung für 4,95 Euro monatlich gedacht. Allerdings leider nur für acht Sender. Alle Sender sollen in einem Premiumpaket für ca. 10 Euro angeboten werden.
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