Okt 09
Möglicher Neustart für DVB-H - Betreiber soll Versuchslizenz abgeben
Nach den anfänglichen Spekulationen um das Aus für das bisherige Betreiberkonsortium für den Handystandard DVB-H in Deutschland, ist es nun fast amtlich. Mobile 3.0 wird zur Rückgabe der Versuchslizenz aufgefordert. Ein Neustart ist geplant.
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Nach dem erneuten desaströsen Versuch, DVB-H in Deutschland zu etablieren, zieht die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK) offensichtlich die Notbremse und fordert die schnelle Rückgabe der Sende-Lizenzen. Zudem heisst es, dass möglichst zügig ein Neustart angestrebt wird, um DVB-H in Deutschland doch noch zu etablieren. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich verbessert, die ein schnelles Umsetzen des Vorhabens begünstigen würden.
“Mit einer schnellen Rückgabe wird der Weg frei für einen möglichen Neustart von DVB-H unter veränderten Rahmenbedingungen.”, so der Vorsitzende der Komission ZAK, Thomas Langheinrich in einer aktuellen Pressemitteilung.
Dem Betreiber Mobile 3.0 wirft man vor, nach dem offiziellen Start von DVB-H im Juni bisher weder Vertriebs- noch Marketingpartner vorlegen zu können. Das Versuchsprojekt gilt somit als gescheitert.
Bleibt zu hoffen, dass in diesem Falle Wort gehalten wird, einen möglichst schnellen Neustart herbeiführen zu wollen, damit Handy-TV via DVB-H in Deuschland doch noch in den nächsten 12 Monaten Realität werden kann.
Wirtschaftlichen Optimismus gibt es zumindest auch seitens Langheinrichs, denn in der Pressemitteilung bemerkte er “Wir sollten alle Anstrengungen unternehmen, um gemeinsam mit den Marktteilnehmern den Schatz DVB-H doch noch zu heben.”.
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